Purchasing Director, LINAK
Finn Lausten
Datenbasierte CO₂-Reduktion
Mithilfe des CO₂-Komponentenrechners von Mekoprint wurde der CO₂-Fußabdruck des Metallgehäuses ganzheitlich analysiert – einschließlich Materialverbrauch, Produktionsprozessen, Verpackung und Energieeinsatz. Die Analyse zeigte ein klares Optimierungspotenzial zur Reduzierung der CO₂-Emissionen, insbesondere durch die weitere Verringerung von Materialausschuss im Produktionsprozess sowie den Einsatz von CO₂-neutralem Strom aus Mekoprints eigenen Solaranlagen und externer Windenergie. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer kontinuierlichen und partnerschaftlichen Optimierung, um Ressourcenverbrauch und Scope-3-Emissionen entlang der gesamten Lieferkette nachhaltig zu reduzieren.
Key Account Manager, Mekoprint
Henrik Jørgensen
Deutlicher Effekt in der Hochvolumenproduktion
Durch die enge Zusammenarbeit haben Mekoprint und LINAK ein überarbeitetes Stanzkonzept mit optimierter Materialeffizienz implementiert und gleichzeitig auf CO₂-neutrale Energieversorgung umgestellt. Das Ergebnis ist eine Reduktion der CO₂-Emissionen um 5,34 % pro Einheit, die hauptsächlich durch eine geringere Materialbreite und ein verbessertes Stanzlayout in bandbasierten Prozessen erzielt wurde. Aufgrund der sehr hohen Jahresstückzahlen führt diese Optimierung zu einer substanziellen realen Wirkung.
Ergebnis-Highlights
Die Ergebnisse zeigen, wie kontinuierliche Optimierung und die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten messbare Scope-3-Reduktionen ermöglichen und gleichzeitig eine wettbewerbsfähige Hochvolumenproduktion sicherstellen.
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5,34 % geringere CO₂-Emissionen pro Einheit
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96 Tonnen weniger Rohmaterialverbrauch pro Jahr
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Über 180.000 kg CO₂-Einsparung jährlich
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Niedrigere Stückkosten durch reduzierten Materialeinsatz
Der CO₂-Komponentenrechner von Mekoprint
Mekoprint hat einen fortschrittlichen CO₂-Komponentenrechner entwickelt, der detaillierte Analysen des CO₂-Fußabdrucks auf Komponentenebene ermöglicht. Das Tool vergleicht unterschiedliche Materialoptionen, Produktionsverfahren und Transportszenarien und bietet Kunden eine datenbasierte Entscheidungsgrundlage zur Optimierung bestehender sowie neuer Produkte. Der Rechner ist bereits für Metallkomponenten im Einsatz und wird bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025/26 auf weitere Produktbereiche ausgerollt.