Die Geschäftsleitung von Mekoprint: Anders Kold (CEO), Tina Rysgaard Vennevold (COO) und Torben Jensen (CFO)

Der Industriekonzern Mekoprint hat seinen Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2024/25 veröffentlicht. Das Jahr war geprägt von einer geringeren Marktaktivität sowie einem strategischen Fokus auf die vollständige Integration von drei wichtigen Akquisitionen, was die Ertragslage kurzfristig belastete. Mit der Integrationsarbeit in der finalen Phase steht Mekoprint nun mit einem gestärkten und besser skalierbaren Geschäftsmodell da und erwartet für 2025/26 einen deutlichen Ergebnisanstieg.

Mekoprint Holding A/S steigerte im Geschäftsjahr 2024/25 den Umsatz um 11 % von 799 Mio. DKK in 2023/24 auf 885 Mio. DKK. Der Umsatz lag jedoch mehr als 50 Mio. DKK unter den Erwartungen, hauptsächlich aufgrund einer geringeren Marktnachfrage als prognostiziert sowie anhaltender Marktschwankungen – insbesondere zu Beginn des Geschäftsjahres. Gleichzeitig hielt der Konzern an seinen Investitionen in weiteres Wachstum fest und setzte eine umfassendere Integration strategischer Akquisitionen um als ursprünglich geplant. Das Ergebnis nach Steuern belief sich daher auf nahezu null mit 55.000 DKK.

„Wir haben sowohl mehrere unerwartete Marktschwankungen bewältigt als auch eine tiefere Integration unserer strategischen Akquisitionen priorisiert, auch wenn dies kurzfristig negative Auswirkungen auf die Ertragslage hatte. Dadurch ist es uns gelungen, ein stärkeres und robusteres Mekoprint zu schaffen – dieses Fundament steht nun.“

CEO von Mekoprint

Anders Kold

Strategische Akquisitionen stärken die Wettbewerbsfähigkeit

Im Geschäftsjahr 2024/25 lag der volle Fokus von Mekoprint auf der Integration der Akquisitionen von Metalwo, Mikkelsen Electronics und Dahlitech. Die Integration umfasste unter anderem die Schliessung von zwei Produktionsstandorten sowie die Verlagerung von Kundenaktivitäten, Kompetenzen und Technologien an bestehende Mekoprint-Standorte in Dänemark, Polen und Serbien.

 

Mit der finalen Integration der Akquisitionen in die gemeinsame IT-Plattform von Mekoprint im Jahr 2025/26 ist der Konzern nun besser aufgestellt – mit einer wettbewerbsfähigeren und skalierbareren Organisation, gebündelten Kompetenzen und einem deutlich verbesserten Ertragspotenzial.

„Wir verfügen jetzt über ein stärker integriertes Mekoprint mit besseren Voraussetzungen für einen effizienten Betrieb und höhere Profitabilität. Die wesentlichen Integrationskosten wurden 2024/25 getragen, was uns eine ganz andere Ausgangsbasis für die Zukunft gibt."

CEO von Mekoprint

Anders Kold

Gleichzeitig legen die Kunden grossen Wert auf Mekoprints fortgesetzte langfristige Investitionen in mehr Nachhaltigkeit, die trotz der vorübergehend geringeren Ertragslage

beibehalten wurden. Im Geschäftsjahr 2024/25 wurde Mekoprint erneut mit einer Goldmedaille für Nachhaltigkeit von der anerkannten globalen Organisation EcoVadis ausgezeichnet. Unter anderem setzte Mekoprint seine Massnahmen zur Energieoptimierung fort, wodurch die CO₂-Emissionen seit 2020/21 im Verhältnis zur Umsatzentwicklung um 38 % reduziert wurden.

 

Gestärkte Position bei verteidigungsbezogenen Lieferungen

Die durchgeführten Akquisitionen waren auch eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Mekoprint ausgewählte Lieferungen an verteidigungsbezogene Kunden skalieren konnte. Aufgrund des steigenden Marktbedarfs machten Verteidigungskunden zeitweise mehr als 25 % des Auftragsbestands des Konzerns im Geschäftsjahr 2024/25 aus. Derzeit zeichnet sich ab, dass sich diese Entwicklung fortsetzt, mit steigender Nachfrage sowohl von bestehenden als auch von neuen verteidigungsbezogenen Kunden. Grundlage hierfür ist die gute Übereinstimmung mit Mekoprints Fokus auf sichere, hohe Qualität und flexible Lieferfähigkeit bei komplexen Lösungen.

 

Positive Erwartungen für 2026

Mit abgeschlossener Akquisitionsintegration, stabilerer Nachfrage und einem gestärkten Fundament erwartet Mekoprint im Geschäftsjahr 2025/26 einen Umsatz von rund 1 Mrd. DKK sowie ein Ergebnis nach Steuern von 30–40 Mio. DKK. Diese Erwartungen basieren auf einer höheren Kapazitätsauslastung, niedrigeren Fixkosten sowie einem anhaltenden Fokus auf effizienten und profitablen Betrieb.

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