Mekoprint konzentriert sich seit Jahrzehnten auf die Abfallsortierung, weshalb die aktuelle Recyclingquote bei 85-95 % liegt. Dies ist im Vergleich zu anderen Industrieunternehmen außergewöhnlich hoch und hat nun zu einer Gold-Zertifizierung für die Mekoprint Micromechanics Division von Ragn-Sells geführt, die die Sammlung, Verarbeitung und Veredelung aller Arten von Abfällen und Reststoffen übernimmt.
Die kontinuierliche Konzentration auf die Minimierung von Abfallmengen und die Wahrnehmung von Abfall als Ressource hat sich mit der höchstmöglichen Anerkennung für unser Abfallmanagement durch das Umweltdienstleistungsunternehmen Ragn-Sells - einem der größten Akteure im Abfallmanagement in Skandinavien - als fruchtbar erwiesen. Mekoprint erhielt von Ragn-Sells die so genannte reThink-Zertifizierung auf Gold-Niveau aufgrund der gezielten Bemühungen des Unternehmens, Recycling und Wiederverwendung zu fördern.
Project Manager, Mekoprint A/S
Sanna Møller Nielsen
Die Zertifizierung von Mekoprint erfolgt, nachdem Ragn-Sells die Abfallfraktionen des Unternehmens kartiert hat. Dies hat dazu geführt, dass Mekoprint die Anzahl der Fraktionen auf 43 erhöht und das Abfallmanagement optimiert hat. So werden die Abfälle nach der Aufbereitung durch Ragn-Sells und der Weiterleitung - vor allem an die Recyclingindustrie - weitestgehend in den Kreislauf der Ressourcen eingebunden.
Zum Beispiel landet „Hartplastik“ bei den meisten Unternehmen in demselben Container. Mekoprint geht aber noch einen Schritt weiter und analysiert, um welche Art von Kunststoff es sich handelt, da es saubere Fraktionen liefert, die für verschiedene Zwecke verwendet werden können.
Pia Johansen von Ragn-Sells ist der Meinung, dass ein großes Engagement bei Mekoprint und die Priorisierung der internen Kommunikation sehr wichtig für das Projekt waren.
"Es wirkt sich auf die gesamte Organisation aus, dass das Management ein klares Signal sendet, dass Mekoprint der Nachhaltigkeit Vorrang einräumen sollte, einschließlich hoher Recyclingraten und möglichst geringer CO2-Emissionen. Eine gute interne Kommunikation über die Notwendigkeit, sich um die Umwelt und das Klima zu kümmern und zu den globalen Zielen beizutragen, hat dazu geführt, dass jeder bei Mekoprint nun Abfall als Ressource betrachtet", sagt Pia Johansen.
Mekoprint sortiert Abfälle an allen Standorten des Unternehmens, aber die Abteilung Mekoprint Micromechanics in Støvring ist mit der Sortierung am weitesten fortgeschritten. Die Erfahrungen aus diesem Bereich werden nun in den anderen Fabriken des Unternehmens genutzt.